startseite
links
drucken
AUSSTELLUNGSORTE:
Schloss Holdenstedt
Im Umbau
Galerie im Theater an der Ilmenau
Im Umbau
Atrium des Neuen Rathauses
am Herzogenplatz

Mo/Die/Do 8.00 - 16.30 Uhr
Mi 8.00 - 16.00 Uhr
Fr 8.00 - 12.00 Uhr
PROGRAMM 2021
07. – 29.08.
Langhaus der Klosterkirche u. BBK-Galerie
29525 Uelzen-Oldenstadt
Christin Müller
"Unterströme" (Keramische Plastik)
Eröffnung:
Sa. 07.08. um 17 Uhr
04. - 26.09.
Langhaus der Klosterkirche u. BBK-Galerie
29525 Uelzen-Oldenstadt
Kristof Grunert
"Mast have"
Eröffnung:
Sa. 04.09. um 17 Uhr
02. - 31.10.
Galerie des Kunstvereins im Theater an der Ilmenau
Greyerstraße 3, 29525 Hansestadt Uelzen
Künstlerinnnen und Künstler der Region
BLICK AUF UELZEN
Eröffnung:
Sa. 02.10. um 17 Uhr
20.11. –19.12.
Galerie des Kunstvereins im Theater an der Ilmenau
Greyerstraße 3, 29525 Hansestadt Uelzen
Frank Zucht
"In die Wildnis" (Malerei)
Eröffnung:
Sa. 20.11. um 17 Uhr
MONTAGSTREFF 2021
Zu den festen Aktivitäten des KUNSTVEREINS UELZEN gehört der "Montagstreff", der jeden ersten Montag im Monat außer in den Ferien und an Feiertagen im Theaterbistro im "Theater an der Ilmenau" stattfindet. Dieser Treff hat mehrere Aufgaben:
  1. Er bezieht sich auf laufende Ausstellungen, vertieft deren Aussage und gibt Raum für Fragen und Diskussionen.
  2. Beim Treff werden Vorträge, Filme und Lichtbilder über Kunst, Künstler und künstlerische Techniken geboten.
  3. Workshops geben Gelegenheit zum Be-"greifen".
  4. Jeder Montagstreff gibt Gelegenheit zu Gesprächen, Meinungsaustausch (nicht nur über Bildende Kunst) und Anregungen zu Kunstreisen.
Zu unserem Montagstreff sind Gäste stets herzlich willkommen. Für Auskünfte, Wünsche und Anregungen stehen die Organisatoren gern zur Verfügung:
Frau Claudia Krieghoff-Fraatz, Tel.: (05826) 958436, cmfraatz@aol.com


Montagstreffs, Beginn immer 19.00 Uhr
Ort: Neues Schauspielhaus, An der Rosenmauer 9, 29525 Uelzen

Mit Anmeldung bei Claudia Krieghoff-Fraatz unter (05826) 958436 oder kunstverein-uelzen-ckf@t-online.de
April
Ferien
3. Mai
Anke Gruss, Die Technik der Aquarellmalerei
7. Juni
Veronika Kranich, Oskar Kokoschka
5. Juli
Claudia Krieghoff-Fraatz, Ein Abend für Max Beckmann (anlässlich der Sonderausstellung in Hamburg)
August
Ferien
6. September
Veronika Kranich, Kunst und Psyche
4. Oktober
Künstlerinnen und Künstler der Region:
Diskussionsabend zur Ausstellung "BLICK AUF UELZEN"
1. November
noch offen
6. Dezember
noch offen
Bis zur Eröffnung des Theaters bleibt der Vortragsort Das Neue Schauspielhaus, Beginn: 19.00 Uhr.
ZU DEN AUSSTELLUNGEN IN 2021
Ausstellungsreihe „Der zweite Blick“

Dieses Ausstellungsjahr steht unter der Thematik „Der zweite Blick“. Fehlende eigene Räumlichkeiten und die Pandemie waren Grund für eine besondere werktechnische Auswahl. So entstand ein Konzept mit 2 sehr unterschiedlichen Bildhauern im Langhaus des Landkreises sowie 2 Ausstellungen mit unterschiedlichen Techniken in der im Herbst hoffentlich fertigen eigenen Galerie.

Der Jahrestitel verweist auf die Inhalte der Exponate, die ihre Aussagen erst hinter der Oberfläche aufdecken, also auf den zweiten Blick.



1) AUSSTELLUNG:

Christin Müller
, "Unterströme"

Christin Müller wurde 1974 in Dohna (Sachsen) geboren.
Zwischen 1999 und 2002 machte sie eine Ausbildung zur Keramikerin, der sich ein 2009 mit Diplom abgeschlossenes Studium für keramische Plastik an der Burg Giebichenstein in Halle anschloss bei Prof. Antje Scharfe, Prof. Karl Fulle, Prof Martin Neubert sowie Prof. Bernd Göbel.
Für ihre Arbeiten bekam sie schon früh Preise; Ausstellungsbeteiligungen gibt es seit 2005 z.B. in Berlin, Halle, Worpswede oder Frankfurt am Main.

Themen der Auseinandersetzung waren und sind das klassische Bildhauerrepertoir, das sie in unsere Zeit und das von ihr von Anfang an gewählte Material, den Werkstoff Ton, überträgt. So entwickelte sie eine ganz eigene expressive Sprache, verzichtet auf indirekte Abgussverfahren, arbeitet mit schamottierten Massen, die bei nötiger Standhaftigkeit extreme Verformungen bis hin zur Rissigkeit zulassen, um so ein Menschenbild zu formen von Angreifbarkeit und Verletzbarkeit. Bei aller Brüchigkeit entsteht dennoch eine Art Schönheit, eine Harmonie der Teile zwischen Innen und Außen, zwischen Hülle und sichtbarem Kern.



2) AUSSTELLUNG:

Kristof Grunert
, "Mast have"

Kristof Grunert, geboren 1977 in Dresden, begann seine Karriere mit einer Lehre zum Steinmetz (1998-2000). Sein Studium mit Diplom Freie Kunst/Bildhauerei absolvierte er von 2000-2006 an der Kunsthochschule Berlin Weissensee, im letzten Jahr als Meisterschüler von Prof. Bernd Wilde. Er gewann Skulpturenpreise und übernahm bis heute Lehraufträge oder Gastprofessuren an den bekannten Kunsthochschulen in Dresden und Halle. Seit 2003 beteiligt er sich an Ausstellungen in Berlin, Jena, Halle, Dresden und Glasgow.

Kristof Grunert findet seine Themen im Tierreich. Seine Gestaltung ist an das Gegenständliche gebunden, ohne naturalistisch zu sein. Sein Interesse liegt an der großen Formenvielfalt, die das Tierreich bietet im Gegensatz zur menschlichen Figur. Als Bildhauer interessiert er sich vor allem dafür, Formen zueinander und zum Raum zu setzen. Die im Vorfeld entstandenen eigenständigen Tierzeichnungen und Grafiken verdichten Essentielles, Wesentliches, Spezifisches des jeweiligen Tieres und geben die Grundlage der Transformation in die eigene plastische Formensprache. Der Einsatz verschiedenster ungewöhnlicher Materialien – neben dem Holz – regt den Tastsinn und die Neugier des Betrachters an.



3) AUSSTELLUNG:

"BLICK AUF UELZEN" von Künstlerinnen und Künstlern der Region


(Eine Ausstellung zum 750. Stadtjubiläum von Uelzen - coronabedingt verschoben auf 2021)
Aus Anlass des 750-jährigen Stadtjubiläums haben sich Künstlerinnen und Künstler der Region zwischen Hamburg und Hannover mit Uelzen und dem Umland auseinandergesetzt. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen künstlerischen Positionen und Sichtweisen der Beteiligten von außen und innen auf den Ort Uelzen. Deutlich treten die Unterschiede nicht nur in den gewählten Techniken und Materialien hervor zwischen flächiger (Fotografie, Grafik, Malerei, Collage, Mischtechniken) und skulpturaler Darstellung, sondern auch im Bezug zum Thema – ironisch oder assoziativ, zart oder handfest, lyrisch oder historisch, natürlich auch kritisch. So findet man z.B. Bezüge zur Zuckerfabrik, zum Goldenen Schiff, zu den Heiligen von St. Marien, den Ilmenauauen, zum Hunderwasserbahnhof, zu weiteren Stadtsymbolen oder zu Institutionen in der Stadt.

Ulrike Bals, Helmut Bredtmeyer, Annette Grund, Claudia Krieghoff-Fraatz, Katja Lasar, Georg Lipinsky, Petra Merz, Rena Meyer, Waldemar Nottbohm, Katja Schaefer-Andrae, Renate Schmidt, Wilhelm Tarnow, Simona Staehr und Petra Vollmer: sie alle zeigen ihre künstlerische Sicht auf Uelzen. Der Betrachter erhält viele künstlerische Bilder dieses einen Ortes, die sich collageartig zu einem Ganzen zusammenfügen und vielleicht sogar mit ihren unbekannten Facetten zu neuen Betrachtungsweisen führen können.



4) AUSSTELLUNG:

Frank Zucht
, "In die Wildnis"

Frank Zucht, geb. 1961, studierte von 1987 bis 1991 Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Horst Antes und von 1991 bis 1993 Malerei an der University of South Australia in Adelaide. Mehrere Preise wurden ihm zugesprochen, u.a. ein Kunstpreis für Grafik der Stadt Kirn, Preise bei Realisierungswettbewerben und als Mitherausgeber eine Auszeichnung sowie Nominierung für die Schönsten Bücher der Welt, daneben auch Würdigungen seiner besonderen kulturellen Leistungen. Seit 1991 lassen sich viele Einzel-und Gruppenausstellungen aufzählen in ganz Deutschland, daneben seit 2006 auch Teilnahmen an Kunst-und Buchmessen. Aktuell lebt und arbeitet er in Berlin

Zuchts Gemälde sind in ihren Bildthemen offen gehalten und entstehen erst im Arbeitsprozess: „Ich entwickle die Malerei aus Farbflecken und -spuren, so dass von einer ungeordneten Struktur eine Verdichtung hin zur figürlichen Komposition entsteht.“ Und weiter „Die großen Momente sind dabei jene, in denen das Bild seinen eigenen Weg nimmt und ich am Ende selbst überrascht bin. In diesem Fall sind Vollzug und Reflexion einen ungetrübten Dialog eingegangen“ (Zucht). Inhaltlich verbinden sich Lebewesen und Naturprozesse auf der einen, der Mensch und kulturelle Prozesse auf der anderen Seite. Hierbei gehen tierische und menschliche, natürliche und künstliche Formen ineinander über zu einer eigenen phantastischen, verzauberten Bildwelt, die Spuren von Urmythen und auch Archaisches in sich tragen. Zuchts teilweise collagehaft zusammengesetztes Weltbild zeigt aber nicht nur seine paradiesischen sondern im Spannungsfeld auch seine bedrohlichen Aspekte.
.